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<pre>Auch nach der Halbzeitpause hielten die Hoffenheimer den Druck hoch, agierten in der Defensive jedoch teilweise unachtsam und ließen sich zu oft auskontern. So fand auch der Zweitligameister immer wieder Großchancen vor.  <p> Nach zwei sehenswerten Chancen des Bundesliga-Novizen Ousman Manneh, den Coach Nouri von den Amateuren mitgebracht hatte, netzte in der 1Minute Izet Hajrovic zur Führung für die Bremer ein. Damit gaben sie sich jedoch vorerst zufrieden und verlegten sich eher aufs Reagieren, als den zweiten Treffer zu suchen.  <p>  Die Hoffnung auf eine bevorstehende Leistungsexplosion wird folglich ausschließlich auf die erfreulichen Erfahrungen des Vorjahres gestützt, als Werder nach einer schwachen Hinrunde ebenfalls erst im Frühjahr den Knoten platzen ließ. <p> Darüber hinaus helfen die Unentschieden der TSG im Abstiegskampf sichtlich kaum weiter. So hat sich der Rückstand auf das sichere Ufer seit Stevens Übernahme mit vier Punkte schlichtweg verdoppelt. <p>  Was vor ein paar Monaten noch komplett undenkbar war, ist am 3Spieltag nun Realität: Im Duell zwischen dem VfB Stuttgart und TSG Hoffenheim geht es für beide Klubs um die Teilnahme am Europapokal.  </pre>


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<pre>Derweil sehen sich die Gastgeber laut Kapitän Christian Gentner nach wie vor auf dem „richtigen Weg“. Diesen wollen die Stuttgarter so lange wie möglich mit Alex Zorniger auf der Trainerbank weitergehen.  <p> Mit dem 4:1-Erfolg über den VfB Stuttgart hat der BVB die jüngste Mini-Krise (zwei Pflichtspielniederlagen in Serie) fürs Erste überwunden. Vor dem wichtigen Gastspiel bei Verfolger Wolfsburg darf somit wieder optimistisch in die Zukunft geblickt werden.  <p>  Dass es somit mit insgesamt acht verletzten Spielern in die Länderspielpause ging, sagt bereits eine ganze Menge über die Misere der Freiburger aus: Dabei war die Mannschaft im ersten Saisondrittel keineswegs nur in personeller Hinsicht nicht gerade vom Glück verfolgt. <p> Ein ähnliches Debakel müssen die Schwaben wohl nicht befürchten, wenn es nach Meinung der Wettanbieter geht. <p>  Da es vor dem 0:3 in Mainz ein schwaches 0:0 zu Hause gegen den SC Freiburg gab, sind die „Königsblauen“ schon wieder seit zwei Liga-Spielen ohne Torerfolg.  </pre> 


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<pre> Tatsächlich gehörten die Niedersachsen zuletzt zu den absoluten RB-Lieblingsgegnern. So hat Leipzig die vergangenen acht Spiele gegen die Wölfe nicht verloren. Einzig gegen den FC Augsburg weist man aktuell eine noch längere Erfolgsserie auf (neun Spiele).  <p> Die Situation bei seinem Ex-Klub entspricht derweil eher Gegenteiligem. Nichtsdestotrotz gehen die Knappen in den Augen der Wettanbieter als Favorit ins bevorstehende Sonntagsspiel.  <p>  Schon allein der Mangel an Körperspannung rief bei der Alten Dame in Erinnerung, warum Bayer seit geraumer Zeit unter akuter Erfolglosigkeit zu leiden hat — selbst die entscheidenden Zweikämpfe wurden von den Gästen weitgehend körperlos bestritten. <p>  Vor allem die erste Halbzeit verschlief Bremen komplett und lag zur Halbzeit verdient mit 0:2 zurück. Dass die Werderaner nicht voll bei der Sache waren, belegt auch die Laufleistung: Hannover lief mit 122 Kilometern fast acht mehr als die Bremer und legten mit 250 Sprints auch 55 Spurts mehr hin. <p>  Das momentan noch zu Buche schlagende Polster von drei Zählern auf den Relegationsplatz hätte sich mit einer Niederlage gegen Hamburg schließlich auf einen Schlag erledigt. Hier macht es natürlich auch nur wenig Mut, dass der VfL diesen Wahrsager als heimschwächster Bundesligist bestreitet.  </pre>


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<pre> Zwar gab es an der Spielweise von der Mannschaft von Alexander Zorniger in den ersten Wochen relativ wenig auszusetzen, am Ende gingen die Brustringträger jedoch stets als Verlierer vom Platz. Genauso wie Gladbach stand nach fünf Spieltagen die Bilanz von fünf Niederlagen auf der Visitenkarte des VfB.  <p> „Es ist schwer, noch einmal die Köpfe hochzunehmen, wenn man weiß, dass man absteigt. Aber wir sehen uns in der Pflicht und werden alles raushauen.“   <p> So gab es etwa zu Hause ein 2:2 gegen den krisengeschüttelten HSV oder zuletzt ebenfalls ein 2:2 gegen Borussia Dortmund zu Hause — trotz zweimaliger Führung und einer Halbzeit in Überzahl. Macht in Summe vier zum Teil verschenkte Punkte. <p>  Vor dem Derby dürfte es aber immerhin Hoffnung spenden, dass derzeit auch Werder einen offensiven Rückschlag verkraften muss: Nach drei äußerst torreichen Vorstellungen wurde beim jüngsten Gastspiel im Breigsau wieder einmal der letzte Zug zum gegnerischen Kasten vermisst.  <p> Das jüngste 0:1 gegen Augsburg war bereits das dritte Spiel in Serie, in dem die Geißböcke es verbsäumten, einen Treffer zu markieren. Seit dem überragenden 3:0-Erfolg über Schalke am 8. Spieltag sollte Trainer Peter Stöger überhaupt nur noch ein einziges Mal über Tore seiner Mannschaft jubeln dürfen: im Derby gegen Bayer Leverkusen. Dabei mangelte es nicht immer automatisch an Einschussgelegenheiten.  </pre>


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<pre> Haben die Leverkusener im Zuge ihrer kleinen Negativserie somit einen wichtigen Lernprozess vollzogen, scheinen die Bremer diesbezüglich noch etwas Nachholbedarf anzumelden: Nach den jüngsten beiden Schlappen muss die Truppe von Viktor Skripnik erkennen, dass der Hype um die Verpflichtung von Claudio Pizarro mehr Schaden als Nutzen angerichtet hat.  <p> Nichtsdestotrotz gilt es eine Niederlage natürlich auch auf Stuttgarter Seite tunlichst zu vermeiden. Wäre der vor dem „Bonusspiel“ in München zu verzeichnende Aufschwung (sieben Punkte aus vier Spielen) doch damit nur allzu schnell wieder dahin.  <p>  Hoffenheim kann dagegen nur eine recht durchwachsene Auswärtsbilanz vorweisen — vier Siege, sechs Remis und sechs Niederlagen. Jedoch haben die 1899er von den letzten vier Auswärtspartien keine verloren (zwei Siege, zwei Remis). <p>  Auch wir erwarten die Gastgeber am Samstag um mehr als nur eine Nasenlänge vorn:  <p> Umso beeindruckender war es dann, als der Jung-Trainer nach seinem Debüt gegen Bremen nüchtern erklärte: „Ich war nicht übernervös. Nicht nervöser als bei einem U19-Spiel.“  </pre>


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